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Erschliessungsstrasse Spange Süd

Die Stadt Arbon und die Gemeinde Roggwil haben gemeinsam mit dem Kanton Thurgau die verkehrliche Zweckmässigkeit einer möglichen «Spange Süd» untersuchen lassen. Ziel ist es, die Verkehrsführung im Raum Arbon Süd langfristig zu verbessern und insbesondere die Landquartstrasse in Arbon sowie die Hubgasse in Roggwil zu entlasten.
Die Ergebnisse der Zweckmässigkeitsbeurteilung liegen seit 2024 vor. Im Rahmen der Untersuchung wurden verschiedene mögliche Linienführungen geprüft und deren verkehrliche Wirkung sowie grundsätzliche Machbarkeit beurteilt.

Die weiteren Abklärungen haben gezeigt, dass eine mögliche Spange Süd nicht losgelöst von der übergeordneten Verkehrsentwicklung im Raum Arbon–Roggwil–Steinach–Horn betrachtet werden kann. Insbesondere die künftigen Entwicklungen im Umfeld des Autobahnzubringers Arbon-Süd und auf St. Galler Kantonsgebiet erfordern eine koordinierte, kantonsübergreifende Betrachtung.

Aktuell stehen deshalb die Abstimmung der verkehrlichen und raumplanerischen Rahmenbedingungen zwischen den Kantonen Thurgau und St. Gallen sowie den beteiligten Gemeinden und Bundesstellen im Vordergrund. Die Federführung für diese übergeordnete regionale Betrachtung liegt beim Kanton St. Gallen. Auf Grundlage dieser Arbeiten wird sich zeigen, in welcher Form und mit welchem Zeithorizont die Spange Süd weiterverfolgt werden kann.

Unabhängig davon führt die Stadt Arbon die planerischen Überlegungen zur langfristigen Entwicklung des Gebiets Rietli weiter. Damit sollen die notwendigen Grundlagen geschaffen und die Entwicklungsmöglichkeiten des Gebiets langfristig gesichert werden.

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Stadtplanung

 

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