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Zukunftsgrün: Punkten mit der Realisierung ökologischer Projekte

Beim „Spiel ohne Grenzen! Zukunftsgrün“ messen sich 13 Städte und Gemeinden aus drei Ländern. Im Fokus steht die Umsetzung zukunftsgerichteter Massnahmen in den Bereichen Biodiversitätsförderung, Gesundheit, Soziales und Anpassungen an den Klimawandel. Auch die Stadt Arbon ist dabei.

Das "Spiel ohne Grenzen! Zukunftsgrün" ist Teil des gleichnamigen EU-Interreg-Projekts und läuft noch bis 2026. Daran beteiligen sich insgesamt 13 Städte und Gemeinden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – so auch Arbon. Für die erfolgreiche Umsetzung ökologischer Projekte können die Teilnehmenden Punkte sammeln. Auch die Bevölkerung ist aufgerufen, sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen und für die eigene Gemeinde zu punkten.

Erste Auswertungen

Wer sich im Detail über das Spiel und den Spielstand informieren möchte, kann dies online via https://zukunftsgruenspiel.info unter dem Menüpunkt "Spielwiese" tun. Gewinner sind bei diesem Wettbewerb am Schluss aber natürlich alle: die Städte und Gemeinden, deren Bevölkerung und die Natur.

Als erste Auswertung hat die Stadt Arbon die Gründach-Quadratmeter pro Person (Gründachindex) analysiert. Dabei wurde via Luftbild ermittelt, dass rund 124'500 Quadratmeter der Dachfläche im Jahr 2022 begrünt sind. Daraus errechnet sich ein Gründachindex von 8 Quadratmetern pro Person.

Mitmachen und Artenvielfalt entdecken

Eine Aufgabe für die Bevölkerung besteht beispielsweise darin, Wissen über die Wildtiere und Pflanzen in der eigenen Gemeinde zu sammeln. Dies kann man mit Hilfe von Observation.org tun, indem man sich auf dieser Plattform anmeldet und Fotos zu Beobachtungen hochlädt. Die Gemeinde, die im Verhältnis zu ihren politischen Vertretenden die meiste Unterstützung in der Bevölkerung hat, gewinnt in dieser Kategorie.

Projektpartner und -träger

Projektpartner des Spiels und des Interreg-Projekts sind neben der ZHAW und der pulswerk GmbH die Bodensee-Stiftung (Gesamtleitung), BUND Naturschutz Ökostation Schwaben e.V., Stiftung Liebenau, baubook GmbH, und Energieinstitut Vorarlberg. Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Interreg-Programms Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein.

Weitere Informationen

https://zukunftsgruen.org 
https://zukunftsgruenspiel.info

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