Navigieren in Arbon

Spange Süd: favorisierte Variante wird detailliert abgeklärt

Seit einigen Jahren wird über den Bau einer Spange Süd – einer Verbindungsstrasse zwischen der St. Gallerstrasse und dem Autobahnzubringer Arbon-Süd – diskutiert. Die Strasse war in Ergänzung zur neuen Kantonsstrasse (NLK) geplant gewesen, um die Landquartstrasse in Arbon und die Hubgasse in Roggwil vom Verkehr zu entlasten.

Seit rund einem halben Jahr liegt das Ergebnis der Zweckmässigkeitsbeurteilung zur Spange Süd vor, die Arbon und Roggwil gemeinsam in Auftrag gegeben hatten. Im Rahmen der Beurteilung sollte festgestellt werden, ob bzw. unter welchen Umständen die Spange Süd bewilligungsfähig ist. Die damit befasste Begleitgruppe hat mehr als zehn denkbare Varianten für eine Umsetzung der Spange Süd erarbeitet. Von diesen erscheinen drei als gut realisierbar, eine wird favorisiert. Die Machbarkeit der favorisierten Variante wird gegenwärtig im Detail abgeklärt. Hintergrund davon ist, dass diese aufgrund verkehrstechnischer Aspekte die Nationalstrassen tangiert. In der Folge müssen sowohl der Kanton Thurgau als auch das Bundesamt für Strassen (ASTRA) die Rahmenbedingungen beurteilen und die favorisierte Variante freigeben. Dieser Prozess läuft seit dem Frühjahr 2024. Da die Detailabklärungen aufwändig sind, liegen die Resultate noch nicht vor. Arbon wie auch Roggwil hoffen, dass die Ergebnisse möglichst bald vorliegen und ausgewertet werden können.

PDF drucken