3. April 2012
Jahresrechnung 2011 mit erfreulichem Ergebnis
Mit dem Ertragsüberschuss von 19'023 Franken in der Jahresrechnung 2011 steigt auch die Steuerkraft pro Einwohner wieder an. Zum positiven Ergebnis gegenüber dem Voranschlag beigetragen haben Mehreinnahmen von 380’000 Franken bei den Steuereinnahmen juristischer Personen und von rund 490'000 Franken beim kantonalen Lastenausgleich gemäss Finanzausgleichsgesetz.
Die Laufende Rechnung 2011 der Stadt Arbon schliesst bei 42,5 Mio. Franken Erträgen und Aufwendungen in fast gleicher Höhe mit einem Ertragsüberschuss von 19’023 Franken ab. Dies, nachdem im Voranschlag 2011 noch ein Defizit von 881’190 Franken budgetiert gewesen war. Damit schliesst die Jahresrechnung zum zweiten Mal nacheinander mit einem leicht positiven Resultat ab.
Bei den Gemeindesteuern ist die Entwicklung bei den natürlichen Personen weiterhin erfreulich – das optimistische Budget konnte um 16’000 Franken übertroffen werden. Bei den juristischen Personen beträgt der Mehrertrag gegenüber dem Voranschlag sogar 380'000 Franken, wobei vor allem die Einnahmen aus früheren Jahren gesteigert werden konnten. Insgesamt resultiert daraus eine höhere Steuerkraft pro Einwohner (100 % einfache Steuern der natürlichen und juristischen Personen) von jetzt 1’637 Franken (2010: 1'591 Franken). Wie bei den Steuereinnahmen der juristischen Personen wurden die Erwartungen auch bei den Grundstückgewinnsteuern deutlich übertroffen – um 173’000 Franken.
Höhere Finanzausgleichszahlung im Sozialhilfebereich
Im Sozialhilfebereich sind die Fallzahlen konstant hoch. Die Zahl der ausgesteuerten Personen ist gegenüber dem Vorjahr aufgrund der ALV Revision erheblich angestiegen. Umso wichtiger ist die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Sozialfirma Dock Arbon. Der Bereich „öffentliche Sozialhilfe“ schliesst netto 460'000 Franken unter Budget ab. Dies primär wegen der höheren Zahlung aus dem kantonalen Lastenausgleich gemäss Finanzausgleichsgesetz. Die Stadt Arbon erhielt einen Betrag von 757'000 Franken. Das sind 487'000 Franken mehr als budgetiert. Massgebend für diese Zahlung sind die durchschnittlichen Sozialhilfekosten in den Jahren 2008 – 2010, welche in Arbon strukturell bedingt stärker angestiegen sind als im Kantonsdurchschnitt.
Die kurz- und langfristigen Schulden sind im Rechnungsjahr 2011 mit 26 Mio. Franken praktisch unverändert geblieben. Die relativ hohen Investitionen konnten somit bis anhin ohne die Aufnahme von zusätzlichem Fremdkapital finanziert werden. Dank der äusserst günstigen Zinssituation wurden die budgetierten Zinsen für Darlehensschulden um 238'000 Franken unterschritten. Die Nettoschuld pro Einwohner hat sich im Vergleich zum Vorjahr wieder leicht erhöht und beträgt neu 756 Franken, was als kleine Verschuldung gilt.
Hohe Investitionen
Die Investitionsrechnung 2011 schliesst bei 6,95 Mio. Franken Ausgaben und 1,45 Mio. Franken Einnahmen mit Nettoinvestitionen in der Höhe von 5,5 Mio. Franken ab. Das sind zwar 3,05 Mio. Franken weniger an Investitionen als budgetiert, aber trotzdem mehr als in den letzten 10 Jahren je investiert wurde. Minderinvestitionen waren vor allem in den Bereichen Unterhalt Gemeindestrassen, Kanalisation sowie Friedhof zu verzeichnen, wo sich einzelne Projekte verzögern. Aufgrund der gegenüber dem Budget tieferen Investitionen mussten 216'000 Franken weniger für Abschreibungen verbucht werden. Die grössten Einzelinvestitionen betrafen die ersten Tranchen der Beteiligung an der neuen Dreifachsporthalle (1,9 Mio. Franken) und an der Neuen Linienführung Kantonsstrasse (1,14 Mio. Franken).
Kontakt für weitere Informationen:
Patrick Hug
Vizestadtammann
STICHWORTE
QUICK-LINKS
Stadt Arbon
Hauptstrasse 12
9320 Arbon
Telefon 071 447 61 61
Öffnungszeiten Stadthaus
| Vormittags | Montag bis Freitag |
| 8:30 bis 12:00 Uhr | |
| Nachmittags | Montag bis Mittwoch |
| 14:00 bis 17:00 Uhr | |
| Donnerstag bis 18:00 Uhr | |
| Freitag bis 16:00 Uhr |
Die Büros der Stadtverwaltung bleiben am Pfingstmontag, 20. Mai 2013 ganztags für den Publikumsverkehr geschlossen.