Früh- und Mittelalter
Frühmittelalter
Nach dem Abzug der römischen Truppen um 400 erfolgte allmählich die Besiedlung dieser Gegend durch die Alemannen. Ihr Herzogtum wurde Teil des fränkischen Reiches. Als um 610 irische Glaubensboten in Arbon ankamen, fanden sie die aus der Römerzeit erhalten gebliebene christliche, keltisch-romanische Gemeinde vor. Columban und seine Glaubensbrüder zogen weiter. Gallus blieb hier zurück und baute sich im Arboner Forst eine Klause. An ihrer Stelle entstand später das Kloster St. Gallen. Gallus starb hochbetagt in Arbon.
Mittelalter
Im 8. Jahrhundert kam Arbon zum Grundbesitz des um 600 gegründeten Bistums Konstanz. Auf den Grundmauern des Kastells entstand eine Burg als Sitz der bischöflichen Vögte. Bischof Eberhard von Waldburg verlieh Arbon 1255 das Stadtrecht (Offnung). Aus der gleichen Zeit datiert die noch heute gut erhaltene Stadtmauer sowie der Schlossturm.
Um 1265 weilte der junge Conradin von Hohenstaufen, Herzog von Schwaben, mehrmals auf der Arboner Burg. Im 14. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zu einer Kleinstadt von vorwiegend bäuerlich-handwerklichem Gepräge, aber auch schon mit einem beachtlichen Leinwandgewerbe. Äussere Umstände verhinderten ein weiteres Wachstum.
STICHWORTE
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Stadt Arbon
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